Ein erstes Zeichen in Richtung Kommunalwahl setzte jetzt die SPD in Lichtenau. Einstimmig stellten sich die Genossinnen und Genossen in ihrer Mitgliederversammlung am 7. Februar hinter die amtierende parteilose Bürgermeisterin Ute Dülfer und nominierten sie als ihre Kandidatin für das Bürgermeisteramt.
Bereits Anfang Januar hatte eine Abordnung des Ortsvereins das Gespräch mit Dülfer gesucht. „Das Gespräch ist sehr konstruktiv und gut gewesen und wir waren uns schnell einig, gemeinsam die kommende Kommunalwahl anzugehen“, berichtete Schriftführerin Marlis Jakobi.
„Ich möchte mich bei Euch für die immer konstruktive und sehr gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe bedanken. Gemeinsam haben wir an vielen Stellen bewiesen, dass wir unsere Energiestadt liebens- und lebenswert gestalten wollen und haben dafür richtungsweisende Entscheidungen getroffen“, sagte Dülfer zu Beginn. Weiter bilanzierte die parteilose Dülfer die ersten viereinhalb Jahre ihrer Amtszeit und resümierte einige der erfolgreich umgesetzten Projekte. Hierzu gehören unter anderem die Fertigstellung des Klima-Campus, die angestoßene Sanierung der Grundschule Altenautal sowie die ersten Planungen für den Neubau der Kilian Grundschule, die Einrichtung von zwei neuen Kindertagesstätten unter der Leitung des DRK in Lichtenau und des Kreissportbundes im Altenautal, die umgesetzten Maßnahmen des Brandschutzbedarfplans, wozu auch die Neubauten der Feuerwehrhäuser in Kleinenberg und Blankenrode zählen, die Neugestaltung von Spielplätzen in Holtheim, Herbram und Kleinenberg bei denen die Kinder selbst ihre Ideen hatten einbringen können und die erfolgreiche Etablierung des Holibri.
Zu den aktuellen Themen zähle derzeit unter anderem der Ausbau des Energielabels der Energiestadt Lichtenau. Hier sei die Elektrolyseanlage von Wasserstoff mit einer Leistung von zehn Megawatt, „Schlafender Riese“ genannt, und die geplante Ausweisung von Flächen für Photovoltaikanlagen zu nennen.
Das noch weitere Projekte auf der Agenda von Dülfer stehen, wurde im Bereich Jugend deutlich. „Die Jugendlichen in unserer Stadt sind mir eine Herzensangelegenheit. Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr die Jugendleiter-Card (Juleica) an der Realschule einführen und eine Ausbildungsmesse an der Schule etablieren werden. Zudem wird die Offene Jugendarbeit in diesem Jahr mobil werden und neben dem festen Standort in Lichtenau bei Bedarf auch in die 15 Orte gehen“, stellte Dülfer in Aussicht.
Mit Blick auf die anstehende Positivplanung für Windkraftanlagen sagte die Bürgermeisterin, dass für sie das Zusammenspiel zwischen der Mitnahme der Bürger und möglichen Betreibern wichtig sei, um eine größtmögliche Akzeptanz und Wertschöpfung für die Energiestadt zu erreichen. Das hier immer wieder ein moderater Strompreis in die Diskussion eingebracht werde, sei ihr bewusst. Sie sei hierbei mit Akteuren in Gesprächen, um Lösungen zu finden.
„2020 war für uns ein Glücksfall, dass du dich bei uns gemeldet hast und mit uns und der FDP gemeinsam in die Kommunalwahl gezogen bist. Ich freue mich, dass wir dich auch dieses Mal unterstützen werden“, sagte Gerhard Bauer, Fraktionsvorsitzender der SPD. Dülfer, die sich aus ihrem Amt heraus direkt aufstellt, freute sich über die Unterstützung der SPD.
„Danke für euren Mut und euer Vertrauen, dass ihr schon 2020 den Weg mit mir gemeinsam gegangen seit. Ich finde, wir haben das gut hinbekommen und ich bin zuversichtlich für den anstehenden Kommunalwahlkampf“, sagte Dülfer.
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